· 

Byebye Plastiktüte!

Byebye Plastiktüte!

 

 

Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich ein Öko bin und könnt euch sicherlich denken, dass ich keine Plastiktüten benutze. Das ist mittlerweile zum Glück nichts allzu Ungewöhnliches mehr. Vor ein paar Jahren war das aber leider noch nicht so selbstverständlich und ich wurde immer von allen belächelt. Nicht nur von meinen Freunden, auch an der Kasse beim Einkaufen wurde ich sehr misstrauisch angeschaut, wenn ich gesagt habe: "Ich brauche keine Tüte. Ich hab' eine dabei". Seltsam, oder? Früher gab's doch auch keine Plastiktüten und die Leute hatten einen Stofftaschen. Das ging doch auch!

 

Pro Person und Jahr werden in Deutschland durchschnittlich 71 Plastiktüten (= Einwegkunststofftüten) verbraucht.

Damit haben wir hier den viert neidrigstens Wert in Europa. Die Iren haben mit 18 Stück pro Person und Jahr den niedrigsten Wert in Europa, Bulgarien mit 421 Stück den höchsten.

 

 

In Plastik verpackte Biobananen und revolutionäre Papiertüten im Supermarkt

 

Wir leben im 21 Jahrhundert und sind in dieser Beziehung rückschrittlicher als jemals zuvor..

Ich verstehe einfach nicht, wieso es in den Supermärkten so viel Plastik gibt. Wir haben nur einen einzigen Supermarkt im Landkreis, der anstatt Papier– Plastiktüten für Obst und Gemüse hat - in zwei Größen sogar.  Auch die Klebeetiketten von der Waage sind nur halb so groß wie in den restlichen Märkten. Ein weiterer Supermarkt hat seit Kurzem auch eine Alternative: Papiertüten, die man aber für ein paar Cent kaufen kann. Ist auch okay, aber geht noch besser. Für diese revolutionäre Idee (Ironie!) haben sie sich auch ordentlich feiern lassen. Neben den Tüten liegen halt immer noch die in Plastik verpackte Biobananen, aber was soll der Geiz! Natürlich sind diese Papiertüten auch noch nicht die Endlösung, da auch diese extra hergestellt werden müssen. Es ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung und besser als Plastik.

Man muss sie ja auch nicht für alles nutzen. Größere Teile lege ich einfach sortiert einzeln auf's Band, die Kassierer/innen haben es bis jetzt immer geschafft die Ware so zu wiegen. Wenn man selbst wiegen muss, dann kann man das Etikett einfach auf eins der Teile kleben und dann wird's halt so an der Kasse eingescannt. Gab bei mir bisher noch nie Probleme, nur argwöhnische Blicke von ungeduldigen Leuten in der Schlange hinter mehr - dauert aber gar nicht länger!

 

 

Taschen mitnehmen und den Einkauf darin verstauen

 

Zum Beispiel mit den Produkten von Buddiesgood

Obst– und Gemüsebeutel:

https://www.buddiesgoods.com/store/p5/Obst-_und_Gemüsebeutel.html

Brotbeutel: 

https://www.buddiesgoods.com/store/p4/brotbeutel

und für den Rest ein supercooles Einkaufsnetz, wie es schon unsere Omas benutzt haben:

https://www.buddiesgoods.com/store/p3/einkaufsnetz

 

Die Produkte von BUDDIESGOODS:

 

Alle Produkte nachhaltig und fair produziert. Die Taschen und Beutel sind aus biologischer Baumwolle und haben das GOTS Zertifikat. Das heißt, dass die Herstellung der angebotenen Produkte völlig umweltfreundlich ist. Es werden also weder Pestizide noch Kunstdünger beim Anbau verwendet. Außerdem sind alle Farbstoffe zum Einfärben und Bedrucken GOTS getestet. Auch wird bei allen Schritten der Herstellung sorgfältig auf gute Arbeitsumstände geachtet. 

https://www.buddiesgoods.com

 

 

GOTS-Zertifikat

 

Zum Abschluss noch ein paar Worte darüber, dass diese Produkte ja auch extra hergestellt werden müssen. Ja, das ist richtig. Aber wenn man keine (passenden) Tüten daheim hat, dann muss man ja irgendwo welche herbekommen. Baumwolle ist auch ein stark diskutiertes Thema, da deren Anbau sehr viel  Wasser verbraucht. Daher empfiehlt es sich Produkte zu wählen, die aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden. Das heißt, dass Baumwolle z.B. dort angebaut wird, wo es viel regnet und dieser Regen dann zum Bewässern genutzt wird, anstatt das Grundwasser dafür zu nutzen.

 

Beim Einkauf kann man auf das GOTS-Zertifikat bei Produkten achten: 

 

"Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist als weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen

entlang der gesamten textilen Produktionskette und gleichzeitig die einzuhaltenden Sozialkriterien. 

Die Qualitätssicherung erfolgt durch eine unabhängige Zertifizierung der gesamten Textillieferkette."

 

 

"Wir wollen mit unseren Produkten einen Beitrag liefern

an einer sauberennachhaltigeren und faireren Welt."

 

Sebastian van Ledden & Machteld Simoens

von Buddiesbag