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Jahresrückblick 2017 - Ausblick 2018

Jahresrückblick 2017 - Ausblick 2018

Wer ein bisschen meine Seite und meinen Blog verfolgt hat, hat ja ungefähr mitbekommen, was bei mir dieses Jahr so alles los war. Ich versuche kurz alles wichtige einigermaßen chronologisch aufzuzählen.

Ende Januar sind wir nach knapp einem halben Jahr wieder umgezogen. Als Erklärung reicht diesen einen von vielen Gründen aufzuzählen: unsere Haustür ist von innen eingefroren gewesen. Die neue Wohnung war super, alles auf einem Stockwerk, nicht mehr in der Hauptstraße (Durchgangsort) und vor allem ein Kachelofen! Zur gleichen Zeit haben wir uns einen Kater von der Tierhilfe geholt, dass unsere Katze nicht mehr so alleine sein musste.

Im März habe ich dann die vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin bei meiner Yogalehrerin in Miltenberg angefangen, wozu ich mich erst ein paar Wochen davor entschieden hatte. Nachdem ich ja seit dem Abitur viel angefangen und wieder aufgehört hatte und einfach nicht das richtige für mich finden konnte, hat mich der Zufall zu dieser Ausbildung gebracht und ich bin total glücklich damit. Das erste Jahr war unglaublich interessant und aufschlussreich. Unsere Gruppe ist super zusammengewachsen und ich fühle mich total wohl und kann kaum erwarten, dass das zweite Ausbildungsjahr im Januar anfängt. Ich hätte es niemals gedacht, aber meine Berufung liegt offensichtlich darin Yogalehrerin zu werden und anderen Leuten damit zu helfen und das macht ich wirklich sehr, sehr glücklich.

Im Sommer kam dann eine dieser Situationen, die einen schlagartig auf den Boden der Tatsachen zurückholen (als ob ich da nicht sowieso die meiste Zeit rumsitze) und einen noch weiter runterzieht. Wir hatten unseren kleinen Kater Paul einige Tage vermisst, um dann am Ende die schlimme Nachricht zu bekommen, dass er überfahren wurde. Wer von euch schon einmal ein Haustier verloren hat, kann nachvollziehen, dass das wirklich schlimm ist.

Im September habe ich mein Fernstudium zur Ernährungsberaterin mit einer 1,1 abgeschlossen und somit seit dem Abitur endlich mal wieder einen Abschluss geschafft.

Um noch die alten Konditionen zu bekommen, musste ich das Ernährungsberater-Fernstudium mit meinem neuen Fernstudium zur Heilpraktikerin 2 Monate überschneiden, was aber gut geklappt hat. Die Entscheidung für dieses zweite Fernstudium ist bei meiner Einzelyogastunde mit meiner Yogalehrerin (Mentorin) entstanden. Sie hat mir empfohlen Heilpraktikerin zu werden, um Yogatherapie machen können. Und auch hier hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass mir das Ganze total viel Spaß macht. Auch wenn es sehr anspruchsvoll ist und nicht sehr beruhigend, dass 50% bei der Prüfung durchfallen. Aber bis ich die Prüfung schreibe (voraussichtlich Frühjahr 2020) ist noch viel Wasser den Main runtergeflossen, wie man hier so schön sagt.

Im September haben wir außerdem wieder einen neuen tierischen Familienzuwachs bekommen. Ich war eigentlich nicht dafür, aber der Sebastian hat das ganze letztendlich so geschickt gemacht, dass hoppplahopp Frau Dorle unsere kleine Familie vervollständigt. Ich bin im Nachhinein auch sehr froh über die Hartnäckigkeit und sehr froh über die Entscheidung.

Eine Katze ging, eine Katze kam. Aber nicht nur ein tierisches Familienmitglied hat uns dieses Jahr verlassen. Meine Oma war seit fast genau drei Jahren im Altenheim und wurde jeden Tag von mindestens einer ihrer Damen (meine Mama, meine Schwester oder ich) und auch mindestens einmal im Jahr von meiner Tante, die in Amerika lebt, besucht. Seit dem Sommer ging es ihr immer schlechter und Ende Oktober wurde es immer schlimmer. Wir waren eine Woche lang schichtweise fast rund um die Uhr bei ihr und haben tapfer die Stellung gehalten. Nach einer Woche ist sie im Alter von 95 friedlich eingeschlafen. Sie hatte ein wundervolles Leben, eine tolle Familie und ein stolzes Alter – also das, was sich jeder von uns nur wünschen kann.

 

Viele Sachen kann ich zeitlich nicht genau abgrenzen, weil sie parallel gelaufen und eins hat manchmal das andere ergeben.

Ich habe mir Ende 2015 die Instagram App heruntergeladen und das alles gar nicht so ernst genommen. Nach und nach hat es mir wirklich Spaß gemacht Bilder hochzuladen und später auch über Dinge aus meinem alltäglichen Leben zu schreiben. Mein Account hat sich wie ich über die Monate verändert. Anfangs waren es hauptsächlich Bilder von meinem Essen, die später hauptsächlich von Makro-Fotografien und Yogabildern abgelöst wurden. Gedichte, Sprüche, erst in Deutsch dann Englisch und wieder Deutsch. Dann im Juni dieses Jahr meine erste Kooperation mit Yvette-Sports. Im letzten Jahr durfte ich ganz viele tolle Sachen testen: Zahnbürsten aus Bambus, Bio-Deo, Yogamatten, etc. und sogar ein erstes Gewinnspiel für meine Abonnenten! Vielen lieben Dank an Euch! Ich tu mir noch schwer, mich als Influencer oder Blogger zu bezeichnen, aber sowas ähnlich bin ich dieses Jahr wohl auch noch geworden und es gefällt mir! Aber ich hatte nicht nur tolle Kooperationen und Kontakt mit jungen, innovativen Firmen, sondern durfte auch ganz viele tolle Menschen kennenlernen. Menschen, die meine Interessen teilen, meinen Weg gespannt verfolgen und mir immer wieder Mut und Hoffnung geben, wenn es gerade mal nicht so rund läuft. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Euch, ihr seid meine Alltagshelden!

Neben all diesen spannenden Dingen habe ich sehr viel gearbeitet, die meiste Zeit vom Jahr teilweise 7 Tage in der Woche. Meine Jobs waren: Servicekraft im Café meiner Schwester, Aushilfe im Blumenladen einer guten Bekannte, Stadtführungen und Brauereiführungen in Miltenberg (mein Trinkgeld habe ich für mein sechstes Tattoo ausgegeben), Helferlein für meinen Papa, der Wohnmobile ausbaut, Logoentwürfe etc. für sämtliche Geschäfte meiner Familie. Hier kommt noch ein kleines Coming-Out, ein Job, den ich euch verschwiegen habe. Ich war 4 Monate lang Tuppertante – ja ihr lest richtig! Es war oft lustig, ich habe meine Küchenschränke gefüllt, Geld verdient und viel gelernt. Hauptsächlich habe ich gelernt, dass die meisten Tuppertanten den Job nur machen um lästern zu können. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel, meine Teamchefin zum Beispiel war ein wahrer Schatz und immer für mich da. Also auch hier hatte ich viele positive Erfahrungen. Ich habe den Job aber schnell wieder aufgegeben, weil es einfach nicht das richtige für mich ist und das war auch von Anfang an der Plan. (Ihr dürft jetzt mit dem Kopfschütteln aufhören :D)

Zum Abschluss noch meine aktuelle Situation und ein kurzer Ausblick für 2018. Im Moment ziehen wir schon wieder um. Ab März wohnen wir im Haus meiner Großeltern, in dem ich im Alter von 6–18 mit meiner Mama gewohnt habe. Unsere aktuellen Mieter ziehen erst im März aus, deswegen können wir vorher noch nicht einziehen. Da aber mittlerweile auch der Sebastian in einem Nachbarort von Miltenberg arbeitet, sind wir diese Woche schon nach Miltenberg gezogen, um nicht mehr jeden Tag über 30km fahren zu müssen. Da wir hier auf dem Land wohnen, ist es in den Wintermonaten nämlich nicht immer so einfach Frühs zur Arbeit zu kommen. Die Übergangswohnung ist eine kleine Wohnung über dem Laden meiner Mama (oder wie ich lieber sagen würde: über der Mama ihrem Laden. Hallo Tante Susi, ich arbeite an meinem Hochdeutsch :D). Die Wohnung wurde jetzt schon öfter von uns als Übergangswohnung benutzt, ich wohne jetzt zum dritten Mal dort und immer gerne. Dieser Umzug hat noch einen weiteren Grund, den ich euch aber leider immer noch nicht verraten darf (aber gaaaaanz bald!). Nächstes Jahr werde ich meine ersten eigenen Yogakurse geben (unter anderem 3 vhs-Kurse in Miltenberg) und ich plane auch einen Youtube-Channel. Ich will mir mehr Zeit für meine Yogalehrerausbildung, Heilpraktiker-Fernstudium und meinen Blog nehmen. Aber auch mehr Freizeit, ohne Lernzeug oder sonstige Verpflichtungen. 


Ich hoffe, dass alles so wird, wie ich es mir wünsche, aber ich bin sehr zuversichtlich. Für 2018 habe ich also einige Pläne, in die ich sehr viel Zeit und Energie stecken muss und will. Es klingt wahrscheinlich verrückt, aber was ich mache fühlt sich zum ersten Mal richtig an und obwohl ich ab und zu Angst davor habe, freu ich mich schon sehr darauf! Und ich würde mich natürlich sehr freuen, wenn ihr weiterhin geduldig meinen Weg verfolgt und mich begleitet! :)

Ich wünsche euch einen Rutsch ins neue Jahr! Nehmt euch nicht zu viel vor und setzt euch nicht unter Druck. Eine Person, die sonst nicht unbedingt die hellste Birne am Leuchter ist, hat einmal etwas sehr Kluges zu mir gesagt: „Mein Ziel für das neue Jahr ist: Nicht schlechter zu werden!“ Ich finde mit diesem Vorsatz kann man nichts falsch machen!

Also 2018, ich bin bereit für dich!

 

Den superschönen, liebevoll und bunt gestalteten Yogakalender mit vielen Zitaten, Sprüchen und Erklärung einzelner Asanas findet ihr übrigens hier: https://yoga-taschenkalender.de 

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