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Lavendel - Lavendula angustifolia

Lavendel - Lavendula angustifolia

 

Alleine bei dem Wort Lavendel erinnern sich wahrscheinlich die meisten von uns sofort an seinen bezaubernden Duft.

Wer schon einmal in der Provence war hat das Bild von den unendlichen Lavendelfeldern und Urlaub im Kopf.

Die lila Blüten rufen schon allein beim Gedanke an sie Entspannung hervor.

Echter Lavendel oder Lavendula angustifolia, Lavendula officinalis, Lavendula vera hat seinen Namen vom lateinischen

"lavare" = waschen, da schon die Römer Bade-Essenzen aus Lavendel gewannen, um sich damit zu waschen.

Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler und ist somit verwandt mit Salbei, Minze und Thymian.

Seit dem 17. Jahrhundert Lavendel wird im Mittelmeerraum angebaut. Es gibt 25 bekannte Lavendelarten, wobei der Echte Lavendel die bekannteste davon ist. Er wird hauptsächlich zur Gewinnung von Duftstoffen oder als Zierpflanze angebaut.

Der Halbstrauch (= nur unten verholzt) ist mehrjährig und wird 60 cm – 1 m hoch, die Blütezeit ist von Juni bis August.

 

 

Verwendung

 

In der Küche

 

Junge Blätter und weiche Triebe können zum Verfeinern von Speisen genutzt werden. Wenn man ihn trocknet kann der Lavendel ist er gut haltbar und kann als Gewürz verwendet werden. Das Aroma ähnelt dem des Rosmarins, er schmeckt bitter bis würzig.

 

In der Parfümindustrie

 

Oft genutzt wird Lavendel als Duftstoff in der Parfümindustrie für unterschiedliche Produkte, z.B.: Seife (z.B. von hydrophil http://www.hydrophil.com/seife-lavendel.html), Kerzen, Duftöle (z.B. von taosis http://taoasis.com/de/produkte/detail/lavendel-konventionell-10-ml-12103601.html) oder ganz klassisch, das beliebte Duftsäckchen.

 

In der Medizin

 

Eine große Bedeutung hat Lavendel als Heilpflanze mit nicht zu unterschätzender medizinischer Bedeutung. Die Inhaltsstoffe der Pflanze wirken anitbakteriell, antiviral, antimykotisch (z.B. gegen Haut– und Nagelpilz), entzündungshemmend, pflegend und beruhigend. Je nach Lavendelart und Anwendung variieren die Wirkungen. Bisher wurden insgesamt 160 Inhaltsstoffe nachgewiesen, die nur gemeinsam die Heilkraft des Lavendels ermöglichen. Die Blüten enthalten 1–3 % ätherisches Öl, welches hauptsächlich aus Linalylacetat und Linalool zusammengesetzt ist. Diese Substanzen beruhigen die Nerven (auch Nervenkraut genannt) und wirken sich somit positiv auf die Psyche und den Schlaf aus. Bei Nervosität und Schlafproblemen hilft es Lavendeltee trinken oder ätherische Öle verwenden (z.B. den Roll-On von taoasis http://taoasis.com/de/produkte/detail/schlaf-gut-roll-on-10-ml-12291022.html) Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Anwendungsbereiche für Lavendel, so soll er z.B. gegen folgenden Beschwerden helfen: Asthma, Erschöpfungszustände, Magenkrämpfen, Nervosität, Angstzustände, rheumatische Schmerzen, Kopfschmerzen, Blähungen und Krämpfe. 2008 wurde der Lavendel von der Fachjury des Theophrastus-Naturheilvereins zur Heilpflanze des Jahres gewählt.

 

Im Garten

Im Garten hält Lavendel durch seine ätherischen Öle Schädlinge wie Blattläuse ab und wird daher oft neben Rosen gepflanzt.

Im Haushalt werden Duftsäckchen mit Lavendel oft genutzt um Motten fernzuhalten und unangenehme Gerüche zu beseitigen.  

 

Worauf wartest du noch?

 

Ihr seht also, der unscheinbare Lavendel kann uns in vielen Situationen helfen. Gerade jetzt in der oft stressigen Vorweihnachtszeit sollten wir uns seine positiven Eigenschaften zunutze machen. Also macht mal ab und zu eine kurze Pause von der hektischen Welt da draußen und genießt in Ruhe eine Tasse Lavendel-Tee! :-)

Noch ein kleiner Tipp zum Abschluss für alle, die Lavendel selbst verarbeiten möchten: Handschuhe anziehen! Die ätherischen Öle können nämlich die Haut und die Schleimhäute reizen.

 

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